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Globale Folgen

Durchschnittsverzehr von Fleisch

Nach Angaben des Statistisches Bundesamtes (2013) verzehrte jeder deutsche Bürger im Jahr 2009 im Durchschnitt 88,2 Kilo Fleisch (im Vergleich: 37,2 Kilo im Jahr 1950)

Somit isst der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben 1094 Tiere:
46 Schweine,
4 Kühe und Kälber,
4 Schafe,
12 Gänse,
37 Enten,
46 Truthähne
und 945 Hühner
(noch gar nicht mitgerechnet sind Fische und andere Meerestiere)

Der Fleischkonsument ist der Lebensmittelverschwender Nummer eins, denn jede tierische Kalorie braucht je nach Tierart fünf bis 30 pflanzliche Kalorien.
Wenn es keine Fleischproduktion gäbe, würden alle Menschen auf der Welt satt!

Beim Deutschen Vegetarierbund gibt es eine interessante Grafik (pdf) zu den Folgen der industriellen Massentierhaltung und des maßlosen Fleischkonsums.

folgen_des_fleischkonsums

Schlachtungen laut statistischem Bundesamt im Jahr 2013 >>>>>>

 

Umweltprobleme

Wasserressourcen
Die Tierwirtschaft ist einer der größten Wasserverbraucher hierzulande.
Es werden bis zu 15.500 Liter Wasser benötigt, um 1 kg Fleisch herzustellen, aber nur 50 Liter Wasser für die Produktion von 1kg Weizen.
Probleme bereiten auch die Entsorgung der Fäkalien:
Allein die Schweine, die in Deutschland in der Intensivtierhaltung gehalten werden, produzieren doppelt so viele Exkremente wie die gesamte deutsche Bevölkerung.

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