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Hunger

hunger50% der Weltgetreideernte und 90% der Weltsojaernte wird zum Mästen der Tiere verwendet! Dabei hungern 1.000.000.000 Menschen und jeden Tag sterben ca. 40.000 Kinder an den Folgen des Hungers! „Wenn jeder Mensch 25 % seiner Kalorien aus tierischen Produkten bezöge, könnte nicht einmal die Hälfte der Weltbevölkerung davon ernährt werden. Äßen wir alle pflanzlichen Lebensmittel direkt, statt sie an „Nutztiere“ zu verfüttern, so wäre genug Nahrung für alle da.“ (Vebu)

Verschwendung von Resourcen

Allein in den USA werden für die menschliche Ernährung täglich 14 Millionen Tiere geschlachtet! (mit Meerestieren sind das im Jahr mehrere Billionen)
Dafür wird eine ungeheure Menge an pflanzlichen Rohstoffen verbraucht.
Für eine Kalorie Fleisch muss mindestens das neun bis dreißigfache an pflanzlichen Kalorien aufgewendet werden. Fleisch zu essen bedeutet gegenüber einer vegetarischen Lebensweise ein ungeheure Verschwendung von Resourcen.

Das heißt im Klartext: Wenn ein Esser beständig auf den Konsum von Fleisch verzichten würde, könnten mindestens neun Mit-Esser satt werden.

GetreideernteCirca 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte werden an die „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert! Um 1 kg Fleisch zu produzieren sind je nach Tierart bis zu 16 kg pflanzliche Nahrung und zudem 10.000 20.000 Liter Wasser notwendig.
Dabei kann sich der Mensch ohne Probleme von Getreide, Gemüse und sonstige Pflanzen ernähren, sie sind sogar seiner Gesundheit zuträglicher als Fleisch und andere tierische Eiweise.
Was also steht dagegen, aus Solidarität mit unseren Mitmenschen in Asien, Afrika und Lateinamerika auf den Konsum von Fleisch zu verzichten?
Die vegetarsiche Ernährung ist ökologisch und sozial sinnvoller, weil sie den unsinnigen „Umweg“ über das Tier vermeidet.

Hungertod durch Fleischkonsum

Der Humanmediziner Dr. Ernst Walter Henrich schreibt auf seiner Internetpräsenz:
„Ich verabscheue das verbrecherische Treiben, das dazu führt, dass täglich etwa 40.000 Kinder an den Folgen von Hunger und Unterernährung sterben, weil man mit der pflanzlichen Nahrung lieber die gequälten Tiere füttert, um Fleisch, Milch und Eier zu gewinnen…
… Beispielsweise kam es 1984 nicht deshalb zu einer Hungersnot in Äthiopien, weil die dortige Landwirtschaft keine Nahrungsmittel produziert hat, sondern weil diese Nahrungsmittel nach Europa exportiert und dort an „Nutztiere“ verfüttert wurden.
Während der Hungerkrise, die zehntausende Menschen das Leben kostete, importierten europäische Staaten aus Äthiopien Getreide, um damit Hühner, Schweine und Kühe zu füttern. Wäre das Getreide dazu verwendet worden, die äthiopischen Menschen vor Ort zu ernähren, hätte es keine Hungersnot gegeben.“

o_nspeks_banner_160x600px-6Ein ganz neues Phänomen ist in diesem Zusammenhang die Spekulation mit Land und Nahrung, die viele Menschen verelenden läßt:
„Spekulation ist ein wesentlicher Treiber für schwankende und stark steigende Preise für Mais und Weizen“, so Börsenexperte Dirk Müller, dessen für MISEREOR verfasste Analyse die anhaltenden Unschuldsbeteuerungen aus der Finanzwelt widerlegt. „Es gibt keinen einzigen volkswirtschaftlichen oder gar humanitären Grund dafür, dass sich private Investoren virtuell Weizensäcke in ihr Depot legen und so eine künstliche Nachfrage schaffen“, so das Resümee des Börsenexperten.
Allianz und Deutsche Bank beteiligen sich an diesen Spekulationen.

 

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